Reichlich Diskussionsbedarf hatten die Kita-Vertreterinnen und Vertreter beim Besuch der SPD-Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey im Familienzentrum des Wittekindshofs an der Herzogstraße. Fragen, Wünsche und Anregungen wurden reichlich an die Ministerin herangetragen. Vieles davon, was die Menschen an der Basis bewegt, kennt sie nach eigenen Angaben aus ihrer Zeit als Bürgermeisterin von Berlin-Neukölln.

Giffey verwies unter anderem auf das Gute-Kita-Gesetz, mit dem bis 2022 insgesamt 5,5 Milliarden Euro des Bundes an die für die Kitas zuständigen Bundesländer fließen. Die können entscheiden, wofür die Mittel verwendet werden - für längere Öffnungszeiten, zusätzliche Maßnahmen, mehr Personal oder Beitragsbefreiung der Eltern. Allein 1300 Millionen Euro entfallen davon auf das Land NRW. Ginge es nach den Gronauer Kita-Vertretungen, würden die Mittel in die Verbesserung der Qualität von Einrichtungen und Betreuung fließen und nicht oder nur in geringem Maße ist die Beitragsbefreiung von Eltern. Spätestens zum Sommer/Herbst, so Giffey, sollen die Verträge mit den Ländern stehen, die die Ministerin auch öffentlich machen will. Sie warb dafür, dass von der Basis über die Kommunen Wünsche und Forderungen für die Verwendung an die Landespolitik herangetragen werden. Dazu rief auch Bürgermeisterin Sonja Jürgens, die die Runde moderierte auf: "Ich brauche Ihre Expertise".

Einig waren sich Ministerin und Kita-Leitungen darüber, dass das Anforderungsprofil, die Bezahlung und die Aufstiegsperspektiven für Fachkräfte neu zu definieren sind, um das Berufsbild attraktiver zu machen. Den Dialog mit den leitenden Gronauer Erzieherinnen an der Basis nannte Giffey am Ende "sehr wertvoll" und versprach die Ideen und Anregungen die in der Diskussion eingeflossen sind, mitzunehmen.

 

SPD Kreis Borken

Kurzmitteilung

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Arndt-Brauer, MdB

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