Die diesjährige Sommertour der Gronauer SPD begann mit einer Radtour zum Agatha-Domizil in Epe. Heimleiterin Anja Doetkotte und Vertreter des Bewohnerbeirates hießen die Besucher herzlich willkommen. Nach einem kurzen Abriss über die wechselvolle Geschichte des Hauses vom ehemaligen Wilhelm-Hospital bis zur heutigen Altenhilfeeinrichtung in Trägerschaft der Antonius-Hospital-GmbH erläuterte Anja Doetkotte die derzeitige Situation des Hauses. Sie berichtete, dass die 76 Bewohnerinnen und Bewohner in sechs Wohngemeinschaften leben, in denen darauf Wert gelegt wird, dass jede und jeder sich schnell zu Hause fühlt.

Zusätzlich gibt es noch eine Gemeinschaft für zehn Kurzzeitplätze, die Gästen zur Verfügung stehen, sozusagen als "Urlauber". Ausführlich erfuhren die Besucher, die Schwierigkeiten der Planung des Personaleinsatzes bei wechselnden Pflegegraden. Besonders freuten sich die SPD-Vertreter darüber, dass alle 95 Mitarbeiter seit Beginn des Jahres nach Tarif (AVR/Caritas) bezahlt werden. "Für uns als SPD ist die Frage nach der Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer immer eine zentrale Frage. Schließlich wird hier wertvolle und auch anstrengende Arbeit direkt am Menschen geleistet," so SPD-Vorsitzender Norbert Ricking. Der stellvertretende Bürgermeister Werner Bajorath (SPD) erkundigt sich nach der Verteilung von Teilzeit und Vollzeitstellen, sowie nach der Verteilung von Männer und Frauen in der Belegschaft. Erwartungsgemäß ist der Frauen- und Teilzeitanteil - wie überall in der Pflege - auch im Agatha-Domizil sehr hoch. Warum die Betreuung der Bewohner ohne zahlreiche Teilzeitkräfte nicht funktioniert, wurde von der Heimleiterin gut deutlich gemacht. Dann kam der Bewohnerbeirat zu Wort:" Wir fühlen uns hier sehr wohl und sind besonders dankbar für die vielen täglichen Angebote, mit denen wir unseren Alltag gestalten können". Von Singrunden über Gedächtnistraining bis zu wöchentlichen Ausflügen bietet das Agatha-Domizil ein attraktives Freizeitangebot. Darüber waren die SPD-Vertreter besonders erfreut. Es zeigt sich nämlich, dass die Finanzierung dieses Angebotes in dieser Form erst durch die vergangene Pflegereform möglich ist, die unter SPD-Beteiligung von der großen Koalition durchgesetzt wurde. Und dann ging es zu einem Rundgang durch das Haus. Hierbei wurde deutlich, welche räumlichen Vorteile ein großes Haus mit alter baulicher Geschichte hat. Man bestaunte die Gartenflächen am Eper Park und war sehr angetan vom hellen und gut renovierten Zustand des Hauses.
Mit vielen Anregungen für die politische Arbeit - nicht zuletzt mit Blick auf die doch recht lange Warteliste der Altenhilfeeinrichtung - machten sich die SPD-Vertreterinnen und Vertreter mit ihren Rädern auf den Weg nach Hause.

SPD Kreis Borken

Kurzmitteilung

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Arndt-Brauer, MdB

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