"Seit 2015 gibt es diesen konkreten Vorschlag, wir möchten, dass er endlich umgesetzt wird." So äußert sich Verkehrsausschuss-Mitglied Wolfgang Rövekamp am Donnerstag zu einen Antrag der SPD an den Verkehrsausschuss. Dort beantragt die SPD, dass an zwei Kreisverkehren die Radfahrer künftig eindeutig Vorfahrt bekommen. Die Verwaltung beauftragt werden, gemeinsam mit den weiteren zuständigen Stellen, die Vorfahrtsregelung dahingehend zu verbessern, dass Radfahrern und Fußgängern Vorfahrt gewährt wird.

Als Begründung führt SPD-Fraktionsvorsitzender Norbert Ricking an: " An den Kreisverkehren Enscheder Str./Königstraße und Hermann-Ehlers-Str./Friedensweg kommt es immer wieder zu Konflikten vor allem zwischen Rad- und Autoverkehr sowie zu gefährlichen Situation und Unfällen, wie erst in der vorletzten Woche (die WN berichtete)." Die Polizei verweise zwar immer wieder auf das Vorfahrtsrecht des Autoverkehrs und fordere die Autofahrer sogar auf, dieses Recht auch wahrzunehmen, damit gar nicht immer wieder der Eindruck entstehe, als gäbe es hier einen Vorrang für Radfahrer und Fußgänger. In der Praxis sei es heute tatsächlich schon so, dass viele Autofahrer dem Fuß- und Radverkehr den Vorrang lassen. Und wenn die gelebte Realität in größeren Rahmen nicht mehr der Theorie entspräche, sollte man die rechtlichen Regeln der Wirklichkeit anpassen. Wie es aussehen kann, zeigt das anliegende Bild des Kreisverkehrs in Losser oder der Kreisverkehr an der Polizeiwache in Ahaus.

Auch im Radverkehrskonzept von 2015 wird bereits genau in diesem Sinne eine Änderung der Vorfahrtsregelung am Kreisverkehr Hermann-Ehlers-Straße/Friedensweg vorgeschlagen. Diesen Vorschlag gilt es nun kurzfristig umzusetzen, so die Meinung der Gronauer SPD.

 

Verbesserung der Vorfahrtsituation für Radfahrer an Kreisverkehren (hier zunächst bezogen auf die Kreisverkehre am Anfang der Buterlandstraße und am Udo-Lindenberg-Denkmal)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die SPD-Fraktion beantragt hiermit die Aufnahme dieses TOP´s auf die TO des Verkehrsausschuss am 17. August 2020

Dort werden wir beantragen, zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit den weiteren zuständigen Stellen, die Vorfahrtsregelung dahingehend zu verbessern, dass Radfahrern und Fußgängern Vorfahrt gewährt wird.

Begründung:

An den Kreisverkehren Enscheder Str./Königstraße und Hermann-Ehlers-Str./Friedensweg kommt es immer wieder zu Konflikten vor allem zwischen Rad- und Autoverkehr sowie zu gefährlichen Situation und Unfällen, wie erst in der vorletzten Woche (siehe Anlage). Die Polizei verweist zwar immer wieder auf das Vorfahrtsrecht des Autoverkehrs und fordert die Autofahrer sogar auf, dieses Recht auch wahrzunehmen, damit gar nicht immer wieder der Eindruck entsteht, als gäbe es hier einen Vorrang für Radfahrer und Fußgänger. In der Praxis ist es heute tatsächlich schon so, dass viele Autofahrer dem Fuß- und Radverkehr den Vorrang lassen. Und wenn die gelebte Realität in größeren Rahmen nicht mehr der Theorie entspricht, sollte man die rechtlichen Regeln der Wirklichkeit anpassen. Wie es aussehen kann, zeigt das anliegende Bild des Kreisverkehrs in Losser oder der Kreisverkehr an der Polizeiwache in Ahaus.

Auch im Radverkehrskonzept von 2015 wird bereits genau in diesem Sinne eine Änderung der Vorfahrtsregelung am Kreisverkehr Hermann-Ehlers-Straße/Friedensweg vorgeschlagen. Diesen Vorschlag gilt es nun kurzfristig umzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Norbert Ricking

SPD-Fraktion

 

Kurzmitteilung

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