"Gronau ist bunt und daher braucht es eine starke SPD im Stadtrat" so begann die Rede von Spitzenkandidat Norbert Ricking auf der SPD-Jahreshauptversammlung im Saal der Gaststätte Latüchte in Epe.

Unter Coronabedingungen konnten SPD-Mitglieder ausgiebig das Wahlprogramm diskutieren und verabschieden, was wegen der Pandemie mehrfach verschoben worden war. Zuvor jedoch hielt Vorsitzender Wolfgang Rövekamp den Jahresrückblick. Begonnen hatte die gut besuchte Versammlung mit einer Schweigeminute für die Verstorbenen, bei der Rövekamp an die zuletzt Verstorbene Genossin Helga von den Bosch erinnerte. Dann folgte der Bericht des Kassierers Kurt Rehbein, dem einstimmig Entlastung erteilt wurde.Christa Pfliegner erhielt einen Blumenstrauß für ihr langjähriges Engagement beim Seniorencafé.

"Die Schätze der Vielfalt in Gronau und Epe wollen wir heben", erläuterte Ricking anschließend in seinem Plädoyer für das in mehreren Monaten ausgearbeitete Wahlprogramm. In sechs Punkten gliedern sich die Überschriften. Endlich mehr bezahlbaren Wohnraum hält die SPD ebenso für erforderlich wie eine zukunftsweisende Klimapolitik. Die Punkte drei und vier beschäftigen sich mit der Mobilität (Radverkehr und anderem) und dem Anpacken der sozialen Probleme. Hier soll auch durch Integration und Inklusion die Vorbeugung mehr in den Blick genommen werden. "Wir wollen Natur und Erholung verbinden, das bedeutet, dass der Drilandsee naturnah erhalten bleiben muss." forderte Ricking "Die Stadt darf deshalb keine Grundstücke direkt am See an private Investoren verkaufen." Innenstadtgestaltung und Transparenz sind die weiteren Punkte des SPD-Wahlprogramms, die Ricking ausführte.

"Nur mit einer starken SPD kann das Defizit an sozialem Wohnungsbau endlich behoben werden. Nur mit uns kann es eine Aufstockung des Streetworks geben, welches von der Verhinderungsmehrheit für diesen Haushalt abgelehnt wurde." Es fehlte auch nicht ein Hinweis auf die vielen Anträge zum Klimaschutz, die nur sehr schleppend bearbeitet würden. Mit Erstaunen wurde dabei von der Versammlung zur Kenntnis genommen, dass beim Arbeitskreis Klimaschutz von der anderen großen Partei bereits mehrfach überhaupt kein Vertreter anwesend war.

Danach lud Ricking die Mitglieder zur Diskussion ein. Hier wurden unter anderem die Verbesserung des Fahrrad- und Bahnverkehrs oder die Schullandschaft und deren Ganztagsbetreuung als Themen eingebracht.

Letztlich wurde das vorgelegte Wahlprogramm mit den Forderungen und Zielen für Gronau und Epe einstimmig von den Mitgliedern angenommen, so dass die Wählerinnen und Wähler damit nun vertraut gemacht werden können. Nähere Infos finden sich auf der facebook-Seite der Gronauer SPD.

 

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