Seit Jahren schon gibt es in Gronau keine Baumschutzsatzung, die den Schutz des öffentlichen und privaten Baumbestandes regelt, wie dies das Landesnaturschutzgesetz ermöglicht. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz schlug die Verwaltung nun vor, ein Konzept zu erarbeiten für die Schaffung eines freiwilligen Baumkatasters. Ziel soll es sein, den privaten Baumeigentümern mit dem freiwilligen Eintrag in das Kataster gleichzeitig ein qualifiziertes Beratungs- und Unterstützungsangebote für Pflege und Erhaltung ihrer Bäume zu unterbreiten und damit Alternativen zum Fällen eines Baumes aufzuzeigen. Außerdem- so die Vorlage der Verwaltung - sollen grünordnerische Festsetzungen aus Bebauungsplanplänen in Zukunft stärker kontrolliert und Verstöße sanktioniert werden, wobei auch hier gelten soll, dass zunächst die Beratung und Unterstützung im Vordergrund steht. Die Mehrheit des Ausschusses, darunter auch die drei SPD-Mitglieder, begrüßten die Initiative der Verwaltung und stimmten dem Vorschlag zu. Die CDU sieht hier keinen Handlungsbedarf nach dem Motto "Freies Baumfällen für freie Bürger" und stimmte gegen die Vorlage.

Kurzmitteilung

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